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Date: 2020
Abstract: This detailed and thorough report is rapidly becoming the ‘must-read’ study on European Jews, taking the reader on an extraordinary journey through one thousand years of European Jewish history before arriving at the most comprehensive analysis of European Jewish demography today. Written by leading Jewish demographers Professor Sergio DellaPergola and Dr Daniel Staetsky, the Chair and Director of JPR’s European Jewish Demography Unit respectively, it explores how the European Jewish population has ebbed and flowed over time. It begins as far back as the twelfth century, travelling through many years of population stability, until the tremendous growth of the nineteenth and early twentieth centuries, followed by the dramatic decline prompted by a combination of mass migration and the horrors of the Shoah. Extraordinarily, after all this time, the proportion of world Jewry living in Europe today is almost identical to the proportion living in Europe 900 years ago. Using multiple definitions of Jewishness and a vast array of sources to determine the size of the contemporary population, the study proceeds to measure it in multiple ways, looking at the major blocs of the European Union and the European countries of the Former Soviet Union, as well as providing country-by-country analyses, ranging from major centres such as France, the UK, Germany and Hungary, to tiny territories such as Gibraltar, Monaco and even the Holy See. The report also contains the most up-to-date analysis we have on the key mechanisms of demographic change in Europe, touching variously on patterns of migration in and out of Europe, fertility, intermarriage, conversion and age compositions. While the report itself is a fascinating and important read, the underlying data are essential tools for the JPR team to utilise as it supports Jewish organisations across the continent to plan for the future.
Date: 2020
Abstract: Spätestens mit der Verkündigung eines Einreisestopps für Drittstaatler_innen und einer weltweiten Reisewarnung durch das Auswärtige Amt am 17.März sowie mit dem Inkrafttreten von Kontaktbeschränkungen am 22.März 2020 ist die Covid19-Pandemie auch in den Alltag und das Bewusstsein der Menschen in Deutschland gerückt. Dies hatte in dreierlei Hinsicht Auswirkungen auf das Problemfeld Antisemitismus:

Erstens beobachtete der Bundesverband RIAS von Beginn der Pandemie an das Aufkommen antisemitischer Mythen unterschiedlicher Art zur Entstehung und Verbreitung des Covid-19-Virus, aber auch zu den staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Zweitens wirkten sich jene Maßnahmen auch auf zahlreiche Formen antisemitischer Vorfälle aus: Als beispielsweise Fußballstadien, Kneipen und Clubs geschlossen, der ÖPNV wesentlich weniger frequentiert wurde, kam es an diesen spezifischen Tatorten auch zu deutlich weniger antisemitischen Vorfällen. Antisemitische Vorfälle, die sich im Internet ereigneten, waren von diesen Beschränkungen gleichzeitig nicht betroffen. Drittens erschwerten die Kontaktbeschränkungen jedoch auch die Arbeit gegen Antisemitismus beispielsweise durch zivilgesellschaftliche Institutionen deutlich. Unter ihnen litt unter anderem die Pflege des Meldenetzwerks
und der vertrauensvolle Kontakt zu Betroffenen-Communities. Es steht somit zu befürchten, dass der Bundesverband RIAS und die regionalen Meldestellen von weniger antisemitischen Vorfällen erfahren haben, als dies sonst der Fall wäre.

An diesen drei Aspekten zeigt sich bereits, dass die Covid-19-Pandemie auf vielschichtige und zum Teil gegenläufige Art Antisemitismus, Gelegenheitsstrukturen für die Äußerungen antisemitischer Inhalte und die Arbeit gegen Antisemitismus beeinflusst hat. Wenngleich sich die unterschiedlichen antisemitischen Artikulations- und
Erscheinungsformen im dokumentierten Zeitraum durchaus überlagerten, lassen sich idealtypisch dennoch in Deutschland unterschiedliche Phasen innerhalb der ersten drei Monaten der Pandemie erkennen, in denen einzelne jeweils stärker hervortraten– beginnend mit den ersten massiven staatlichen Maßnahmen am 17.März: Zunächst spielten sich antisemitische Äußerungen insbesondere im Online-Bereich ab, häufig verbunden mit nicht explizit antisemitischen Verschwörungsmythen, die schnell eine enorme Verbreitung erfuhren. Als sich in einer zweiten Phase auch jüdisches Leben in Deutschland mehr und mehr in den digitalen Raum verlagerte, war dies mit massiven
Formen verletzenden Verhaltens verbunden, die sich direkt gegen Jüdinnen_Juden richteten. In einer dritten Phase manifestierten sich antisemitische Deutungen nicht mehr nur online, also zum Beispiel in Chatgruppen und in Sozialen Medien, sondern auch auf einer Vielzahl von Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet. So groß der Zuspruch zu diesen Demonstrationen und so hoch die Zahl der Teilnehmer_innen zunächst teilweise auch war, so stark ließ diese Protestdynamik nach vehementer und einhelliger Kritik in der Öffentlichkeit auch wieder nach – verbunden mit einer
weiteren Explizierung antisemitischer Inhalte. Parallel zu diesen Phasen erfassten der Bundesverband RIAS und mehrere regionale Meldestellen eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle mit unmittelbarem oder mittelbarem Bezug zur Covid-19-Pandemie.
Date: 2020
Abstract: Der rechtsextreme Terroranschlag auf die Synagoge in Halle zum höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur im letzten Jahr hat das mörderische Ausmaß antisemitischer Gewalt und die Bedrohung jüdischen
Lebens in Deutschland auf dramatische Weise verdeutlicht. Gleichzeitig häufen sich Meldungen über
antisemitische Beleidigungen und Angriffe im Alltag. Die Mitarbeiter_innen und Vertreter_innen der
an der vorliegenden Studie beteiligten Organisationen solidarisieren sich mit allen Betroffenen und
Angehörigen der Opfer und möchten an dieser Stelle ihre aufrichtige Anteilnahme aussprechen.
Extreme Gewalttaten und alltägliche Übergriffe zeigen in aller Deutlichkeit die Notwendigkeit einer
tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus auf. Zentraler Bestandteil dieser Auseinandersetzung ist es, die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen. Die vorliegende Problembeschreibung will hierzu einen Beitrag leisten, indem sie die Erfahrungen von nordrhein-westfälischen
Jüdinnen_Juden mit antisemitischen Vorfällen wiedergibt. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie die
Betroffenen mit diesen Vorfällen umgehen, welche Auswirkungen sie erleben und an welchen Stellen
sie Handlungsbedarf sehen. Weitere Themen sind u.a. die Vernetzung der Jüdischen Gemeinden mit
der jeweiligen Stadt- und Zivilgesellschaft sowie Einschätzungen zum gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Antisemitismus.
Die Durchführung und Auswertung der Problembeschreibung „Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen. Wahrnehmungen und Erfahrungen jüdischer Menschen“ (im Folgenden „Problembeschreibung:
Antisemitismus in NRW“) gab die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger, bei der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf am 1. Juli 2019 in Auftrag. Die
Antisemitismusbeauftragte stellte die hierfür nötigen Mittel bereit. Die Durchführung übernahmen
SABRA – Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus, gemeinsam mit Bagrut – Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins e.V. und der Kölnischen
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.
Date: 2020
Date: 2020
Editor(s): Pearce, Andy
Date: 2018
Abstract: Remembering the Holocaust in Educational Settings brings together a group of international experts to investigate the relationship between Holocaust remembrance and different types of educational activity through consideration of how education has become charged with preserving and perpetuating Holocaust memory and an examination of the challenges and opportunities this presents.

The book is divided into two key parts. The first part considers the issues of and approaches to the remembrance of the Holocaust within an educational setting, with essays covering topics such as historical culture, genocide education, familial narratives, the survivor generation, and memory spaces in the United States, United Kingdom, and Germany. In the second part, contributors explore a wide range of case studies within which education and Holocaust remembrance interact, including young people’s understanding of the Holocaust in Germany, Polish identity narratives, Shoah remembrance and education in Israel, the Holocaust and Genocide Centre of Education and Memory in South Africa, and teaching at Deakin University, Melbourne, Australia.

Table of Contents
Series editors’ foreword

Preface

Acknowledgements

Introduction

Education, remembrance, and the Holocaust: towards pedagogic memory-work

Andy Pearce

Part I: Issues, approaches, spaces

1. Lessons at the limits: on learning Holocaust history in historical culture

Klas-Göran Karlsson

2. The anatomy of a relationship: the Holocaust, genocide, and education in Britain

Andy Pearce

3. Väterliteratur: remembering, writing, and reconciling the familial past

Carson Phillips

4. Memories of survivors in Holocaust education

Wolf Kaiser

5. Figures of memory at the United States Holocaust Memorial Museum

Michael Bernard-Donals

6. Imperial War Museums: reflecting and shaping Holocaust memory

Rachel Donnelly

7. Beyond learning facts: teaching commemoration as an educational task in German memorials sites for the victims of National Socialist crimes

Martin Schellenberg

Part II: National perspectives, contexts, and case studies

8. Hitler as a figure of ignorance in young people's incidental accounts of the Holocaust in Germany

Peter Carrier

9. Who was the victim and who was the saviour? The Holocaust in Polish identity narratives

Mikołaj Winiewski, Marta Beneda, Jolanta Ambrosewicz-Jacobs, and Marta Witkowska

10. Conveying the message of Holocaust survivors: Shoah remembrance and education in Israel

Richelle Budd Caplan and Shulamit Imber

11. Holocaust education in the US: a pre-history, 1939–1960

Thomas D. Fallace

12. The Presence of the past: creating a new Holocaust and Genocide Centre of Education and Memory in post-Apartheid South Africa

Tali Nates

13. Educational bridges to the intangible: an Australian perspective to teaching and learning about the Holocaust

Tony Joel, Donna-Lee Frieze, and Mathew Turner

14. Myths, misconceptions, and mis-memory: Holocaust education in England

Stuart Foster
Date: 2020
Author(s): Ullrich, Peter
Date: 2014
Abstract: Insbesondere für die deutsche Linke hat der Nahost- und Antisemitismusstreit eine immense Bedeutung und Sprengkraft. Er ist Dauerthema in linken Zeitschriften und Veranstaltungen sowie beliebter Gegenstand der Agitation konservativer Medien gegen die Linke. Gelegentliche Eskalationen zu verschiedenen Anlässen sorgen dafür, dass die Problematik ganz oben auf der politischen Agenda bleibt. Dabei verläuft die Auseinandersetzung auch innerhalb der Linken selten solidarisch. Starke Identifikationen sowie extreme und zudem häufig antagonistische Positionierungen und Blickwinkel kennzeichnen die Debatte. Regelmäßig kommt es auch zu sehr persönlichen und verletzenden Vorwürfen und Angriffen; sogar vor physischer Gewalt wird nicht haltgemacht. Und im Gewand dieser Debatte wird immer wieder auch verhandelt, was eigentlich (noch) links ist.

Ziel dieser kommentierten Bibliografie zur Thematik Linke, Nahostkonflikt und Antisemitismus ist es, zu einer Versachlichung der Diskussion beizutragen. Sie will den einseitigen Positionen, schablonenhaften Schuldzuschreibungen und ritualisierten Phrasen komplexere Perspektiven entgegensetzen, Zugang zu Hintergrundwissen und «Fakten» sowie zu den Bedingungen ermöglichen, die diese erst zu solchen machen, und somit Anregungen zur (selbst-)kritischen Reflexion geben. Die Broschüre soll zudem einen leichten Einstieg in die inzwischen doch recht umfassende Literatur zum Thema bieten. Denn insbesondere in der Zeit nach 1990 ist eine Vielzahl von relevanten Studien und ernsthaften Debattenbeiträgen erschienen, die eine gute Grundlage bieten für die fundierte und kritische Auseinandersetzung mit spezifischen Traditionen, ideologischen Erbschaften, Prägungen und grundlegenden Ambivalenzen linker Politik in Hinblick auf den Nahostkonflikt. Im Folgenden werden die wichtigsten dieser Beiträge in Form von kurzen Inhaltsangaben und Kommentierungen vorgestellt. Als Sammlung von Basistexten ist diese Broschüre vor allem für die Nutzung in der politischen Bildungsarbeit gedacht. Doch auch Studierende, Wissenschaftler/innen und alle anderen Interessierten werden sich mit ihrer Hilfe schnell einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung verschaffen können.

In die Darstellung wurden vor allem Bücher aufgenommen, die Grundlegendes zum Verständnis linker Kontroversen zum Thema in einer bestimmten Epoche leisten (zum Beispiel zur Zionismus- Debatte in der Arbeiter/innenbewegung des 19. Jahrhunderts) oder die wesentliche Begriffe beziehungsweise theoretische Perspektiven in die Diskussion eingeführt haben (beispielsweise «antiimperialistischer Antizionismus»). Neben recht bekannten, weitverbreiteten und häufig zitierten Publikationen sind auch solche berücksichtigt, die hierzulande bisher weniger rezipiert wurden – sei es, weil sie nicht in deutscher Sprache veröffentlicht wurden oder weil die Texte aus anderen Gründen nicht leicht zugänglich sind. Soweit Zitate vom Englischen ins Deutsche übertragen wurden, stammen die Übersetzungen vom Autor. Nicht alle besprochenen Bücher werden im gleichen Umfang behandelt. Dahinter steht durchaus die Absicht, eine Gewichtung vorzunehmen und unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Stattdessen wird die jeweilige Bedeutung der Texte für die Gesamtdebatte herausgestellt. Wo immer es möglich ist, werden die Leser/ innen bei Monografien auch auf kürzere Texte der entsprechenden Autor/ innen (die für Seminare und Lesekreise geeignet sind) oder Online-Ressourcen hingewiesen. Die in fünf Abschnitte unterteilte Darstellung beschränkt sich im Wesentlichen auf wissenschaftliche Beiträge
Date: 2016
Abstract: Der Fachkräfteaustausch "Commitment without Borders – Transnational Network against Antisemitism" zwischen Deutschland und der Türkei ist ein Partnerprojekt von KIgA und den Organisationen Toplum Gönüllüleri Vakfi (TOG) und Karakutu („Blackbox“) aus Istanbul. Das Projekt befasst sich mit den unterschiedlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen von historisch-politischer Bildung zum Holocaust und der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus in beiden Ländern.

Im gegenseitigen Austausch erkunden Praktiker_innen aus Wissenschaft, außerschulischer Bildung und Gedenkstättenpädagogik die Geschichte und Gegenwart von Vorurteilen, Diskriminierung und politischer Gewalt sowie der Erinnerungskulturen in den jeweiligen nationalen Kontexten. Im Rahmen gemeinsamer Studienreisen, Workshops und Fachtagungen setzen sie sich mit aktuellen Diskursen auseinander, lernen pädagogische Akteure, Ansätze und Methoden kennen und entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien. Erste Ergebnisse aus dem gemeinschaftlichen Lern- und Arbeitsprozess werden in Form der vorliegenden Publikation zugänglich gemacht.

Im ersten Kapitel mit dem Titel "Theorie Antisemitismus und Holocaust Education – Hintergründe und Diskurse" vermitteln Projektteilnehmer_innen Einblicke in Diskurse und zeigen die unterschiedlichen gesellschaftlichen Voraussetzungen in der Türkei und in Deutschland auf.

Das zweite Kapitel mit dem Titel "Praxis Einblicke in die pädagogische Arbeit" umfasst die Darstellung einiger der Methoden, die im Laufe des Projektes durchgeführt, diskutiert und bearbeitet wurden. Der Auswahl liegt der Wunsch nach Vermittlung einer möglichst großen Diversität von pädagogische-didaktischen Zugängen wie auch inhaltlichen Bezügen des Themenfelds zugrunde.

Das dritte Kapitel mit dem Titel "Reflexionen Rückblicke auf das Projekt und Ausblicke in die Zukunft" bezieht sich auf den diskursiven und produktiven Charakter des Projekts. Es spiegelt die kritischen Reflexionen und intensiven Diskussionen zu den im Laufe des Projektes vorgestellten, angedachten und besprochenen Inhalten und gibt somit einen vertieften Einblick in die partnerschaftliche Arbeit und den intensiven Austausch.

Die Publikation schließt mit einem Serviceteil, in dem sich die Projektpartner in beiden Ländern vorstellen.
Author(s): Cronin, Joseph
Date: 2018
Date: 2016
Date: 2018
Abstract: Jede Vertreibung, Migration oder Flucht hinterlässt ihre Spuren in den Biografien der betroffenen Individuen und in der Geschichte ihrer Familien.
Psychosoziale Dienste berichten demzufolge, dass eine stetig wachsende Zahl von ratsuchenden Shoah-Überlebenden und deren Angehörige unter psychischen Problemen leidet, die mit ihren migrationsbedingten Erfahrungen in einen Zusammenhang gestellt werden können.
Unter welchen Umständen und mit welcher Intensität sich einschneidende biografische Erfahrungen traumatisierend und mit auffälligen Symptomen auswirken, hängt sowohl von der Persönlichkeitsstruktur und den affektiven Reaktionsmustern des Individuums ab als auch von den gesellschaftlichen Bedingungen des Landes, in dem sich die Betreffenden niederließen, um einen biografischen Neuanfang zu wagen.
Die vorliegende Dokumentation versammelt die zentralen Beiträge einer internationalen Konferenz, auf der unterschiedliche Narrative und historische Rahmenbedingungen der verschiedenen Flucht- und Migrationswellen von jüdischen Überlebenden der Shoah nach dem Zweiten Weltkrieg aufgearbeitet und deren Auswirkungen auf die aktuellen Lebensbedingungen im Alter beleuchtet wurden.

Aus dem Inhalt

Gad Arnsberg Wer sind wir? Die Vielfalt jüdischen Selbstverständnisses in Deutschland nach 1945. Ein historischer Überblick | Jens Hoppe Erfahrungen von deutschen Juden, die die NS-Verfolgung in Deutschland oder im Exil überlebt haben. Eine historische Einbettung | Hans Jakob Ginsburg Doppelte Fremde: Jüdische Zuwanderer aus Osteuropa in der Bundesrepublik nach 1945 | Marianne Leuzinger-Bohleber Leben nach der Shoah: Psychoanalytische Überlegungen ausgehend von der Autobiografie des Psychoanalytikers und Traumaforschers Henri Parens | Gerda Netopil und Klaus Mihacek Psychotrauma im Alter. Eine Analyse des psychosozialen Modells ESRA | Amit Shrira Altern im Schatten transgenerativer Weitergabe der Holocaust-Erfahrungen | Julia Bernstein Multiple Traumatisierung ex-sowjetischer Juden vor und nach der Immigration | Martin Auerbach, Elise Bittenbinder und Lukas Welz Ein Zwiegespräch über Trauma, Flucht und Migration gestern und heute als Fortführung des Dialogs aus dem „PresentPast“-Projekt von AMCHA | Esther Weitzel-Polzer Chaos und Muster. Die Entwicklung einer transkulturellen Organisation am Beispiel eines jüdischen Altenpflegeheims in Deutschland | Andrea Schiff Stolpersteine im Umgang mit traumatisierten alten Menschen. Pflegewissenschaftliche Erkenntnisse für die Pflegepraxis | Jim Sutherland Shoah, Flucht und Migration aus britischer Perspektive. Die Arbeit des Vereins Association of Jewish Refugees (AJR) | Sara Soussan „Ehre Vater und Mutter“ — Der Anspruch des fünften Gebots im Spannungsfeld von Altwerden, Krankwerden und Verletztwerden | Doron Kiesel „Schnee von gestern“ — ein Film von Yael Reuveny | Christian Wiese Einsichten und Erkenntnisse

Author(s): Alexander, Phil
Date: 2019
Abstract: Silence appears frequently in discourses of the Holocaust – as a metaphorical absence, a warning against forgetting, or simply the only appropriate response. But powerful though these meanings are, they often underplay the ambiguity of silence’s signifying power. This article addresses the liminality of silence through an analysis of its richly textured role in the memorial soundscapes of Berlin. Beyond an aural version of erasure, unspeakability, or the space for reflection upon it, I argue that these silent spaces must always be heard as part of their surrounding urban environment, refracting wider spatial practices and dis/order. When conventions are reversed – when the present is silent – the past can resound in surprising and provocative ways, collapsing spatial and temporal borders and escaping the ritualized boundaries of formal commemoration. This is explored through four different memorial situations: the disturbing resonances within the Holocaust Memorial; the transgressive processes of a collective silent walk; Gleis 17 railway memorial’s opening up of heterotopic ‘gaps’ in time; and sounded/silent history in the work of singer Tania Alon. Each of these examples, in different ways, frames a slippage between urban sound and memorial silence, creating a parallel symbolic space that the past and the present can inhabit simultaneously. In its unpredictable fluidity, silence becomes a mobile and subversive force, producing an imaginative space that is ambiguous, affective and deeply meaningful. A closer attention to these different practices of listening disrupts a top-down, strategic discourse of silence as conventionally emblematic of reflection and distance. The contemporary urban soundscape that slips through the silent cracks problematizes the narrative hegemony of memorial itself.
Date: 2020
Date: 2019
Abstract: This edited collection seeks to present a valuable guide to the Jewish contribution to the European integration process, and to enable readers to obtain a better understanding of the unknown Jewish involvement in the European integration project. Adopting both a national and a pan-European approaches, this volume brings together the work of leading international researchers and senior practitioners to cover a wide range of topics with an interdisciplinary approach under three different parts: present challenges, Jews and pan-European identity, and unsung heroes.

1.Jews as the Principal Cosmopolitan, Integrating Element in European Integration

Sharon Pardo and Hila Zahavi

2.Jews in Europe, 2019: Demographic Trends, Contexts and Outlooks

Sergio DellaPergola

3.European Populism and Minorities

Dani Filc

4.Anti-Semitism from a European Union Institutional Perspective

Andras Baneth

5.The Cultural Dimension of Jewish European Identity

Dov Maimon

6.A Union of Minorities

Romano Prodi

7.Contributions of ‘Sefarad’ to Europe

Alvaro Albacete

8.The Trajectory of Jewish Assimilation in Hungary

Janet Kerekes

9.Rising from the Ashes: The Holocaust and the European Integration Project

Michael Mertes

10.The Jewish World’s Ambiguous Attitude toward European Integration

Diana Pinto

11.Walther Rathenau, Foreign Minister of Germany during the Weimar Republic, and the Promotion of European Integration

Hubertus von Morr

12.Fritz Bauer- a German-Jewish Immigrant at Home and the Rule of Law

Franco Burgio

13.Tribute to Simone Veil

Emmanuel Macron
Date: 2013