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Date: 2024
Abstract: Представленное в статье исследование посвящено репрезентации памяти о Холокосте в медиа Центрально-Восточной и Северной Европы во втором десятилетии XXI века (на примере Германии, Австрии, Польши, Литвы, Латвии, Эстонии, Швеции, Дании, Норвегии). В соответствии с гипотезой авторов, в каждом из этих государств существует особая память о Второй мировой войне, которая встраивается в национальные нарративы, но сочетается с глобальной памятью о Холокосте (механизм, ранее описанный Д. Леви и Н. Шнайдером). Сравнение образа Холокоста в различных публикациях СМИ позволило выяснить общие интерпретации и национальную специфику нарратива о трагедии, уточнить его значение для разных социальных групп. Целью исследования стало выявление особенностей сочетания глобальной и локальной памяти о Холокосте в Центрально-Восточной и Северной Европе в 2010-е гг. Источниками исследования являются отобранные по ключевым словам материалы СМИ 2011, 2018 и 2020 гг. Методологическую основу работы составляет концепция «мест памяти» П. Нора и развивающая ее концепция «общих мест памяти» в интерпретации Р. Трабы, через призму которой можно рассматривать память о Холокосте в различных национальных контекстах, а также дискурс-анализ (в соответствии с подходом Э. Лаклау и Ш. Муфф). В результате исследования было определено, что память о Холокосте играет большую роль для национальных нарративов. Она встраивается в цепочки эквивалентности с другими событиями локальной и всемирной истории, сопоставляется с геноцидами других народов. Через дискурс о Холокосте происходит формирование представлений о Второй мировой войне и праворадикальных движениях. При этом в публикациях проявляется и глобальная память о Холокосте, противодействие его релятивизации. Эта последняя тенденция связана прежде всего с деятельностью переживших Холокост граждан самих рассматриваемых в работе стран.
Author(s): Pieper, Katrin
Date: 2006
Date: 2014
Translated Title: Antisemitism
Editor(s): Achour, Sabine
Date: 2024
Abstract: Im Oktober 2019 übte ein bekennender Rechtsextremist am höchsten jüdischen Feiertag – Jom Kippur – in Halle ein Attentat aus, bei dem er explizit betende Jüdinnen und Juden in der Synagoge ermorden wollte. Seit dem Terrorakt der Hamas am 7. Oktober 2023 im Süden Israels und dem darauffolgenden Krieg erleben wir weltweit eine neue und andere Welle des Antisemitismus. Während einige Menschen aus dem linken und dem muslimischen Spektrum Israel das Existenzrecht absprechen, stehen nun rechte und rechtsextreme Politiker:innen vermeintlich an der Seite Israels. Diese Gemengelage kanalisiert sich in antisemitischem Hass und Hetze, sowohl online als auch auf den Straßen. Sie richten sich zwar zunächst augenscheinlich gegen „die Juden“, sind aber vielmehr eine Bedrohung unserer gesamten Demokratie, die die Rechte von Minderheiten schützen und stärken und die das friedliche Zusammenleben aller gewährleisten soll. Die genannten Beispiele des Hasses, die in ihrer Brutalität aus dem in Deutschland nachweislich verbreiteten „Alltagsantisemitismus“ herausstechen, zeugen von der Transformations- und Anschlussfähigkeit des Phänomens Antisemitismus. Nach dem Attentat in Halle schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2020 die Förderlinie „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ aus. In zehn bundesweit aufgestellten Forschungsverbünden wurden in den vergangenen vier Jahren sowohl grundlegende als auch praxisorientierte Untersuchungen zu unterschiedlichen Dimensionen, Akteur:innen und Adressat:innen bearbeitet. Mit dieser Ausgabe von Politikum werden Ergebnisse aus diesen, aber auch weiteren Forschungen vorgestellt. Dabei wird u. a. den Fragen nachgegangen, welche Vor- und Nachteile die derzeit heftig debattierten Antisemitismusdefinitionen bieten, wie israelbezogener Antisemitismus von legitimer Kritik an der Regierung Israels unterschieden werden kann, wie Deepfakes antisemitische Narrative bedienen und wie man sie dekonstruiert oder auch, ob Graphic Novels als Unterrichtsmaterial in der Antisemitismusprävention geeignet sind. Mit den Einordnungen, Bestandsaufnahmen und Empfehlungen laden wir ein, sich mit unterschiedlichen Aspekten des Phänomens zu befassen, und bieten Einblicke in aktuelle Forschungen und neueste Materialien.

Stefanie Schüler-Springorum
„Der ewige Antisemitismus“

Armin Pfahl-Traughber
Israelbezogener Antisemitismus oder legitime Kritik?
Kursierende Definitionen zur Differenzierung kritisch geprüft

Thomas Haury
Schwierige Gemengelagen
Zur Unterscheidung von israelbezogenem Antisemitismus und nicht-antisemitischen Antizionismen in Geschichte und Gegenwart

Sara Han
Die Verbindung zwischen christlichem Antisemitismus und der Neuen Rechten in Deutschland

Sina Arnold
„Importierter“ Antisemitismus?
Zur Funktionalität eines zweifelhaften Konzepts

Sarah Jadwiga Jahn
„From the river to the sea, Palastine will be free“
Herausforderungen und Perspektiven für den Rechtsstaat

Marcus Scheiber
Antisemitische Deepfakes
Dekonstruktion über Bildwissen

Ursula Hennigfeld
Antisemitismusprävention im Schulunterricht
Kriterien zum Einsatz von Graphic Novels

Projekt RESPOND!
Antisemitismus in den sozialen Medien junger Menschen
Ein Training zur Stärkung der Medien- und Handlungskompetenz

Matthias Springborn
Geldverleiher im Mittelalter?
Herausforderungen bei der Darstellung von Jüdinnen und Juden, vom Judentum und von Israel in Schulbüchern

Philipp Graf und Alexander Weidle
Das Objekt zum Subjekt machen
Jüdische Alltagskultur in Deutschland vermitteln
Author(s): Crowdus, Miranda
Date: 2025
Date: 2026