Chancen und Grenzen historischpolitischer Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus
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Wie kann historisch-politische Bildung zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust antisemitischen Einstellungen wirksam begegnen? Solides historisches Wissen reicht allein für die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in seinen aktuellen Erscheinungsformen nicht aus. Moralisierender und bloß belehrender Unterricht ebenso wenig. Der Beitrag plädiert für multiperspektivische Herangehensweisen, die einer eindimensionalen Sicht entgegenwirken. Die jüdische Geschichte ist mehr als eine Verfolgungsgeschichte. Es gibt zahlreiche Beispiele einer friedlichen Koexistenz von Jüdinnen*Juden und Nichtjüdinnen*juden, die es auch im Unterricht darzustellen gilt. Zudem darf sich außerschulische und schulische Bildungsarbeit nicht darauf beschränken, nur die jüdische Opferrolle zu thematisieren. Eine multiperspektivische Herangehensweise an die Geschichte des Holocaust verlangt auch die
Beschäftigung mit Täter*innen, Helfer*innen und Zuschauer*innen.
Beschäftigung mit Täter*innen, Helfer*innen und Zuschauer*innen.
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Original Language
Volume/Issue
8
Page Number / Article Number
228–237
DOI
Note
Dieser Artikel erschien 2013 in einer ausführlicheren Fassung in: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg [Hrsg.]: Der Bürger im Staat, 4–2013: Antisemitismus heute, S. 296–302. Der Beitrag wurde für
diese Publikation aktualisiert und gekürzt
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Bibliographic Information
Chancen und Grenzen historischpolitischer Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus. 2020: 228–237. https://archive.jpr.org.uk/10.19222/202101/19
