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Antifeminismus und Antisemitismus in der Gegenwart – eine Fallanalyse zu Verschränkung und kultureller Codierung

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Feminismus und ‚Gender‘ fungieren gegenwärtig über verschiedene politische Lager und Milieus hinweg als Feindbild. Insbesondere in Themenfeldern wie Familien-, Geschlechter- und Sexualpolitiken können antifeministische Gehalte eine Verbindung zwischen verschiedenen extrem rechten Strömungen und dem bürgerlichen Mainstream herstellen. Antifeminismus kommt eine wichtige ideologische wie organisatorische Integrations- und Scharnierfunktion
zu. Innerhalb dieser Konstellation spielt auch (latenter) Antisemitismus eine Rolle. Nach einer Einführung in das gesellschaftsgeschichtliche und konzeptionelle Verhältnis von Antifeminismus und Antisemitismus wird im Beitrag exemplarisch analysiert, wie Antifeminismus am Beginn des 21. Jahrhunderts kulturell codiert ist und welche Potenziale der Verschränkung mit antisemitischen Deutungsmustern eröffnet werden.

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Volume/Issue

8

Page Number / Article Number

168–179

DOI

Bibliographic Information

Hessel, Florian, Misiewicz, Janne Antifeminismus und Antisemitismus in der Gegenwart – eine Fallanalyse zu Verschränkung und kultureller Codierung. Wissen schafft Demokratie. 2020: 168–179.  https://archive.jpr.org.uk/10.19222/202101/14