Auseinandersetzungen um Antisemitismus im politisch linken Spektrum: mehr als „Judenhass“ und „Judendiskriminierung“
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Antisemitismus kommt in allen politischen Parteien und Spektren vor, so auch in der heterogenen politischen Linken. Die Umgangsformen von linken Akteur*innen mit Antisemitismus fallen sehr unterschiedlich aus und bewegen sich zwischen Selbstreflexion und Selbstkritik einerseits sowie Ignorieren, Kleinreden, Verharmlosen und Leugnen andererseits. Die zugrundeliegende Annahme des Beitrags ist, dass einige linke Akteur*innen historisch wie
gegenwärtig – entgegen des eigenen Selbstverständnisses – einen sehr verkürzten und begrenzten Begriff von Antisemitismus hatten und noch immer haben. Das hat zur Konsequenz, dass auch von linken Akteur*innen u. a. politische Kampagnen, Mobilisierungen und sogar gewalttätige Aktionen gegen Jüdinnen*Juden und Repräsentationen des Jüdischen begangen werden.
gegenwärtig – entgegen des eigenen Selbstverständnisses – einen sehr verkürzten und begrenzten Begriff von Antisemitismus hatten und noch immer haben. Das hat zur Konsequenz, dass auch von linken Akteur*innen u. a. politische Kampagnen, Mobilisierungen und sogar gewalttätige Aktionen gegen Jüdinnen*Juden und Repräsentationen des Jüdischen begangen werden.
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Original Language
Volume/Issue
8
Page Number / Article Number
58–72
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Bibliographic Information
Auseinandersetzungen um Antisemitismus im politisch linken Spektrum: mehr als „Judenhass“ und „Judendiskriminierung“. 2020: 58–72. https://archive.jpr.org.uk/10.19222/202101/05
