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Author(s): Flax, Maya
Date: 2019
Abstract: Records of antisemitic incidents in the UK have reached an all-time high in the last 3-5 years. I have used antisemitism to mean in this study: any form of hostility or prejudice towards Jews based on their identity. The main objective of this study is to explore a section of the Jewish community, which has been marginalised in research on antisemitism: The Orthodox Jewish community. Being most visible, as identifiable Jews, within the Jewish community, they are also the ones most frequently targeted. Drawing on qualitative data resulting from 28 interviews with Orthodox Jewish individuals as well as five focus groups with key stakeholder, this thesis explored the lived experienced of antisemitism within the Orthodox Jewish community. It investigated the types of antisemitic incidents, the impacts and meaning which participants attached to these incidents, the perceptions of antisemitism, the coping mechanisms which were adopted in order to respond to the climate of antisemitism and the perceptions of agencies which respond to antisemitism. The thesis generated four main findings. First, the pervasive nature of antisemitism and its prevalence within the lives of Orthodox Jews. Second, the awareness that there is a resurgence of antisemitism and that there has been a shift in its manifestation, making it more institutionalised and therefore powerful. Third, that despite the high prevalence rate of incidents among the community, most respondents chose to normalise and accept the victimisation. My thesis proposes that the reasons respondents were able to show agency and to accept the incidents is due to their strong religious identity and their close 3 community ties. Finally, this study offers recommendations to support the Orthodox Jewish community; to address in a practical way some remediable issues uncovered by this study.
Date: 2018
Abstract: Jede Vertreibung, Migration oder Flucht hinterlässt ihre Spuren in den Biografien der betroffenen Individuen und in der Geschichte ihrer Familien.
Psychosoziale Dienste berichten demzufolge, dass eine stetig wachsende Zahl von ratsuchenden Shoah-Überlebenden und deren Angehörige unter psychischen Problemen leidet, die mit ihren migrationsbedingten Erfahrungen in einen Zusammenhang gestellt werden können.
Unter welchen Umständen und mit welcher Intensität sich einschneidende biografische Erfahrungen traumatisierend und mit auffälligen Symptomen auswirken, hängt sowohl von der Persönlichkeitsstruktur und den affektiven Reaktionsmustern des Individuums ab als auch von den gesellschaftlichen Bedingungen des Landes, in dem sich die Betreffenden niederließen, um einen biografischen Neuanfang zu wagen.
Die vorliegende Dokumentation versammelt die zentralen Beiträge einer internationalen Konferenz, auf der unterschiedliche Narrative und historische Rahmenbedingungen der verschiedenen Flucht- und Migrationswellen von jüdischen Überlebenden der Shoah nach dem Zweiten Weltkrieg aufgearbeitet und deren Auswirkungen auf die aktuellen Lebensbedingungen im Alter beleuchtet wurden.

Aus dem Inhalt

Gad Arnsberg Wer sind wir? Die Vielfalt jüdischen Selbstverständnisses in Deutschland nach 1945. Ein historischer Überblick | Jens Hoppe Erfahrungen von deutschen Juden, die die NS-Verfolgung in Deutschland oder im Exil überlebt haben. Eine historische Einbettung | Hans Jakob Ginsburg Doppelte Fremde: Jüdische Zuwanderer aus Osteuropa in der Bundesrepublik nach 1945 | Marianne Leuzinger-Bohleber Leben nach der Shoah: Psychoanalytische Überlegungen ausgehend von der Autobiografie des Psychoanalytikers und Traumaforschers Henri Parens | Gerda Netopil und Klaus Mihacek Psychotrauma im Alter. Eine Analyse des psychosozialen Modells ESRA | Amit Shrira Altern im Schatten transgenerativer Weitergabe der Holocaust-Erfahrungen | Julia Bernstein Multiple Traumatisierung ex-sowjetischer Juden vor und nach der Immigration | Martin Auerbach, Elise Bittenbinder und Lukas Welz Ein Zwiegespräch über Trauma, Flucht und Migration gestern und heute als Fortführung des Dialogs aus dem „PresentPast“-Projekt von AMCHA | Esther Weitzel-Polzer Chaos und Muster. Die Entwicklung einer transkulturellen Organisation am Beispiel eines jüdischen Altenpflegeheims in Deutschland | Andrea Schiff Stolpersteine im Umgang mit traumatisierten alten Menschen. Pflegewissenschaftliche Erkenntnisse für die Pflegepraxis | Jim Sutherland Shoah, Flucht und Migration aus britischer Perspektive. Die Arbeit des Vereins Association of Jewish Refugees (AJR) | Sara Soussan „Ehre Vater und Mutter“ — Der Anspruch des fünften Gebots im Spannungsfeld von Altwerden, Krankwerden und Verletztwerden | Doron Kiesel „Schnee von gestern“ — ein Film von Yael Reuveny | Christian Wiese Einsichten und Erkenntnisse

Date: 2015
Author(s): Fuhr, Christina
Date: 2016