Search results

Your search found 58 items
Previous | Next
Sort: Relevance | Topics | Title | Author | Publication Year View all 1 2
Home  / Search Results
Date: 2021
Date: 2011
Abstract: In Bezug auf die christlich-jüdischen Beziehungen wurde eine neue Ära mit der Kon-zilserklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils eröffnet. Seither vertieft die katholische Kirche das Bewusstsein ihrer Verwurzelung im biblischen Judentum und entdeckt ihre bestehenden Bande: Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit dem heutigen und ununterbrochen lebendigen Judentum. Dies geschieht im Rahmen des christlich-jüdischen Dialogs, dessen Aktivität viele Früchte getragen hat. U.a. entstan-den zahlreiche kirchliche Dokumente und päpstliche Botschaften, die anlässlich ver-schiedener Treffen mit Juden ausgesprochen wurden, besonders zur Zeit Johannes Pauls II. Darüber hinaus engagierten sich für den Lernprozeß Christen Juden viele Wissen-schaftler und verschiedene Institutionen, denen dieses Thema bedeutend erschien. Die katholische Kirche betonte und forderte gleichzeitig dazu auf, dass das Thema Ju-dentum seinen angemessenen Platz im Religionsunterricht finden solle. Österreich er-reichte dieses Ziel, weil bezüglich des Judentums in den österreichischen Religionsun-terricht schon länger wissenschaftliche Forschungsergebnisse eingeflossen sind. Polen hat es jedoch noch nicht erreicht. Deswegen kann ein Vergleich des Religionsunterrich-tes in Österreich und in Polen ein fruchtbares Ergebnis bringen. Im ersten Kapitel wird die Entwicklung des christlich-jüdischen Dialogs auf der Ebene der Weltkirche, der polnischen und österreichischen Kirche beschrieben und gleichzei-tig gezeigt, was von kirchlicher Seite bisher in Bezug auf den Religionsunterricht in Hinsicht auf das Judentum unternommen worden ist. Dann, gestützt auf die Lehre Jo-hannes Pauls II., wird eine pastorale Reflexion bezüglich des Judentums im Religions-unterricht durchgeführt. Zwei Prioritäten werden erkennbar: das Kennenlernen und die Reinigung des Gedächtnisses. Die erste, das Kennenlernen der Verwurzelung der Kir-che im biblischen Judentum und des heutigen Judentums, ist mit dem Religionsunter-richt sehr eng verbunden. Die zweite, die Reinigung des Gedächtnisses, nimmt hinge-gen großen Einfluss auf die Denkweise und Prägung der Überzeugungen des Menschen, was sich auch im Religionsunterricht widerspiegelt. Sie hängt mit der Geschichte zu-sammen, die aus christlicher und jüdischer Sicht sehr oft unterschiedlich dargestellt wird. Deswegen behandelt diese Dissertation nur die erste Priorität, das Kennenlernen des Judentums, im österreichischen und polnischen Religionsunterricht. Der zweiten sollte eine andere Arbeit gewidmet werden, worin die Geschichte Polens vielleicht von einer christlich-jüdischen Kommission neu zu erarbeiten wäre. Im zweiten Kapitel befinden sich die Kategorien für die Analyse der Lehrbücher und Lehrpläne für den Religionsunterricht. Zuerst werden sie aus Peter Fiedlers Buch „Das Judentum im katholischen Religionsunterricht. Analysen, Perspektiven, Bewertungen― übernommen und dann zu den fünf Dimensionen – 1. Gemeinsames geistiges Erbe; 2. Jüdische Wurzeln; 3. Bestehende Unterschiede zwischen Christen und Juden; 4. Das lebendige Judentum und 5. Gemeinsame Aufgaben – zugeordnet. Danach, aufgrund der kirchlichen Dokumente und theologischen Bearbeitungen, werden sie alle beschrieben. Gleichzeitig muss betont werden, dass diese zugeordneten und beschriebenen Bewer-tungskategorien nicht nur einen Bezugspunkt für die Analyse der Religionsbücher, son-dern auch eine Grundlage des Unterrichts über das Judentum für ReligionslehrerInnen bilden. Das dritte Kapitel ist der Analyse der derzeit geltenden Lehrbücher (2 österreichischen Serien – 24 Bücher und 2 polnischen Serien – 24 Bücher) und Lehrpläne von der ersten Klasse Volksschule bis zur Reifeprüfung für den Religionsunterricht in Österreich und Polen gewidmet. Die Analyse besteht aus drei Phasen. In der ersten Phase wird eine quantitative Analyse durchgeführt. Dabei handelt es sich darum, dass alle Seiten der Religionsbücher jeder Serie, auf denen das Judentum vorkommt, gezählt und mit allen Seiten der Religionsbücher jeder entsprechenden Serie verglichen werden, um den Pro-zentsatz zu ermitteln. In der zweiten und der dritten Phase erfolgt die qualitative Analy-se. Zuerst werden alle Seiten, auf denen das Judentum betrachtet wird, in „explizit― und „implizit― eingeteilt. Dann werden sie als „zureichend― oder „unzureichend― bewertet. Jene letzte Unterscheidung betrifft nur die polnischen Religionsbücher. Das vierte Kapitel enthält Vorschläge für den polnischen Religionsunterricht, die zwei Gruppen zugeordnet werden. Die erste Gruppe betrifft jene Stellen, die als „unzurei-chend― erkannt werden. Diesen werden die notwendigen Informationen hinzugefügt, um in den aktuell geltenden Religionsbüchern verschiedene zwischen dem Christentum und Judentum bestehende Bande zu zeigen. Die zweite Gruppe besteht aus verschiedenen Themeneinheiten, die die Verwurzelung des Christentums im biblischen Judentum und das heutige Judentum ausführlich darstellen. Zuerst werden alle Themeneinheiten in Anknüpfung an den Tag des Judentums so vorgeschlagen, dass in der 12-jährigen Schulausbildung die gesamte Information zum Thema Judentum und Verwurzelung des Christentums im Judentum gegeben wird. Dann werden Themeneinheiten behandelt, die mit verschiedenen Anlässen wie z.B. die Erinnerung an den heiligen Paulus oder an die heilige Teresia Benedicta vom Kreuz sowie mit kirchlichen Festen verbunden sind.
Date: 2015
Abstract: Today, the extermination of Jewish communities by the Nazi regime and its collaborators, namely the Holocaust, forms an integral part of the international political agenda. Although this dealing with the Holocaust appears normal for us today, this was not always the case, but is the result of extensive social and political processes. In the course of this development the awareness of the special relevance of the extermination of about 6 million Jews has increased. Since the 1990s a process has emerged, that can be characterized as the universalization of Holocaust remembrance. The commemoration of the extermination of the European Jews is no longer an exclusive part of the different national cultures of remembrance, but has become an integral part of international memorial policy. An important event in this context has been the “Stockholm International Forum on the Holocaust” in the year 2000 where mainly European leaders as well as other high-ranking politicians, historians and teachers engaged with Holocaust education, Holocaust remembrance and Holocaust research. The idea was to establish an international organization that would expand Holocaust education worldwide. The aim of the present dissertation is to show how the Luxembourgian school system deals with this traumatic event that is the Holocaust and how it reacts as a system to expectations towards Holocaust and schooling, to find out how the school system works. The dissertation does not address questions as to show how the Holocaust should be taught in schools nor whether or not the Holocaust should be taught in schools at all. The dissertation analyses the particularities of teaching the Holocaust, as well as its role in the curriculum in a broader understanding of an analysis of parliamentary debates, syllabi, teaching material and the school practice. The latter includes the classroom settings and the so-called alternative teaching material like scholarly resources on the Holocaust like films, visits to museums, to concentration and extermination camps or the use of testimony from Holocaust survivors.
Author(s): Katzin, Mirjam
Date: 2021
Abstract: Malmö stad har under hösten 2020 undersökt förekomsten av antisemitism och förutsättningarna för judiskt liv i Malmös förskolor, skolor, gymnasier och vuxenutbildning. Resultatet presenteras nu i en rapport tillsammans med en forskningsöversikt och förslag på åtgärder framåt. Undersökningen och rapporten är en del av Malmö stad och Judiska Församlingen Malmös samverkansöverenskommelse.

Rapporten handlar om att motarbeta antisemitism och stärka förutsättningarna för judiskt liv i Malmös förskolor, skolor, gymnasier och vuxenutbildning. Studien består av intervjuer med skolpersonal och judiska barn och unga i Malmö, vilket kompletteras med en skolpersonalenkät utförd i några av Malmös grundskolor och gymnasier, samt en forskningsöversikt.

- Antisemitismen i Malmö är ett verkligt problem med tydliga offer, men frågan är mer mångbottnad än vad den ibland beskrivs som. Målsättningen med det här arbetet är att, utifrån kunskap och forskning, identifiera problem och behov i Malmös skolor för att skapa förutsättningar för att arbeta systematiskt med dessa frågor i utbildningen, säger Mirjam Katzin, samordnare för arbetet mot antisemitism och författare till rapporten.

Resultatet visar att det ofta saknas tillräckliga förutsättningar och förkunskaper hos skolpersonal för att arbeta mot antisemitism. För att förebygga rasism och antisemitism är en ökad kunskapsnivå central. Detta gäller i första hand lärare och annan skolpersonal och i andra hand eleverna. Slutsatsen är att det behövs kunskap och utbildning i demokrati, rättigheter, antirasism och specifikt frågor om antisemitism, konspirationsteorier, Israel/Palestina och de nationella minoriteterna.
Author(s): Critchell, Kara
Date: 2014
Abstract: Moving away from traditional encounters with Holocaust education in academic research this study explores the role of Holocaust education in the construction and mediation of British historical consciousness of the Holocaust. Following contextual explorations of the role of two of the most dominant symbols to have emerged within the field of Holocaust education since the establishment of the National Curriculum, the Holocaust survivor and Auschwitz-Birkenau, this study closely analyses the way in which each of these Holocaust icons has been represented and utilised within educational programmes promoted by the Holocaust Educational Trust. It is shown that the educational representations of these symbols contribute to the domestication of Holocaust consciousness within a British narrative, reinforcing positive interpretations of British national identity and the benefits of liberal democracy whilst, simultaneously, distancing the crimes committed during the Holocaust from the British public through representing these acts as the very antithesis of what is deemed to be British. Through such analysis it is demonstrated that Holocaust education, as it exists in Britain today, reflects the British context in which it has evolved whilst illustrating how it has also fundamentally been shaped by this same context. Whilst considering the ways in which these representations both reflect and shape understandings of the Holocaust this study also illustrates that the Holocaust as it exists in popular consciousness, and educational programmes, is being increasingly unmoored from its historical context as the iconic symbols associated with it are becoming gradually dehistoricised as a means of providing relevant “lessons” for contemporary society. As Holocaust educators reach a crossroads in their field and prepare to decide the future shape British Holocaust education will assume this research constitutes a timely contribution to existing knowledge and understanding of how the Holocaust is encountered within the educational sphere and within British society and culture.
Date: 2019
Abstract: Antisemitismus in der Schule ist ein öffentliches Thema, dem sich manche schulische Akteure entziehen möchten. Wenn man sich des Themas nur anlassbezogen und sporadisch, beispielswiese in einer Projektwoche, annimmt, kann man Diskussionen über die Frage vermeiden, ob einzelne Kolleg(inn)en im eigenen Lehrkörper Antisemit(inn)en sind, ob es Schüler/-innen gibt, bei denen Antisemitismus ein manifestes Problem darstellt, das nicht mehr pädagogisch gelöst werden kann oder auch, ob Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien überhaupt den Ansprüchen genügen, um mittel- und langfristig eine Minimierung von Antisemitismus herbeizuführen.

Das vorliegende wissenschaftliche Gutachten will das Feld „Antisemitismus in der Schule“ systematisch erfassen und aufzeigen, an welchen Stellen welche Erkenntnisse der Forschungen über Antisemitismus und politische Bildung umgesetzt werden müssten, wollte man etwas am Antisemitismus in der Schule ändern. Denn es ist naheliegend, dass die Gründe für die unzureichende Handlungsbereitschaft mancher beteiligter Akteure nicht in erster Linie in Unwissenheit liegt, sondern neben weltanschaulichen Gründen auch materielle und finanzielle eine Rolle spielen.

Das Gutachten wird Erkenntnisse der Forschung systematisch darstellen, offene Fragen benennen und am Ende konkrete Handlungsempfehlungen formulieren - viele davon sind Samuel Salzborn/Alexandra Kurth: Antisemitismus in der Schule 5evident und offensichtlich, ob man sie umsetzen will und wird, hängt von der politischen Prioritätensetzung und damit auch von der Frage ab, ob Antisemitismus als zentrales Problemfeld von und für Schulen erkannt wird oder ob man sich weiterhin auf eine punktuelle, von Prinzipien der Aufmerksamkeitsökonomie geprägte Feuerwehrpolitik orientieren möchte, die von den zahlreichen Herausforderungen kaum eine löst, wenngleich die meisten von ihnen - so die vorweggenommene Grundeinschätzung dieses Gutachtens - durchaus gelöst werden könnten
Author(s): Bernstein, Julia
Date: 2018
Abstract: „Antisemitismus ist an deutschen Schulen Normalität.“ Zu diesem Ergebnis kommt die im Dezember 2018 veröffentlichte Studie „‚Mach mal keine Judenaktion!‘ Herausforderungen und Lösungsansätze in der professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus“ von Prof. Dr. Julia Bernstein unter Mitarbeit von Florian Diddens, Ricarda Theiss und Nathalie Friedlender.

Für die Studie wurden 227 Interviews an 171 Schulen mit jüdischen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, mit jüdischen und nichtjüdischen Lehrkräften sowie mit Fachleuten aus der Sozialarbeit und aus Bildungsorganisationen durchgeführt. Die Befunde von Prof. Dr. Bernstein zeigen, dass antisemitische Äußerungen und Handlungen an Schulen normal sind und häufig nicht erkannt werden. Jüdische Kinder und Jugendliche erleben subtile Anmerkungen, diffuse Ablehnung, offenen Hass und Gewalt. Die offene Selbstpräsentation als Jüdin_Jude in der Schule wird aufgrund der Gefahr von antisemitischen Angriffen weitgehend vermieden. Die Perspektive der jüdischen Lehrer_innen zeigt, dass sie als offen auftretende religiöse Jüdinnen_Juden sowohl von der Schulleitung und im Kollegium als auch von Schüler_innen Benachteiligungen, teils sogar Anfeindungen erfahren.
Es ist die erste empirische Studie zu Antisemitismus im schulischen Bereich, die die Perspektiven von Jüdinnen und Juden in den Vordergrund stellt. Die Studie schlüsselt die Erlebnisberichte aus drei Perspektiven auf: die der jüdischen Schüler/-innen, die der nicht-jüdischen Lehrkräfte und die der jüdischen Lehrkräfte.
Date: 2020
Abstract: Welche Erfahrungen machen Lehrer*innen mit Antisemitismus und Diskriminierung an Schulen? Welchen Umgang mit antisemitischen Phänomenen praktizieren sie? Welche Praktiken, Präventions- und Interventionsansätze sind bereits etabliert, welche könnten zusätzlich vorgeschlagen, entwickelt und implementiert werden?

Die qualitative Studie „Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule – Berlin“ ist eine Bedarfsanalyse, die vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) durchgeführt wird. Hierin wird nach den Sichtweisen, Strategien und Ansätzen von Lehrer*innen, Schulleitungen und Bildungsverwaltung in Bezug auf Antisemitismus und weiteren Diskriminierungsformen an unterschiedlichen Schulen gefragt. Ein wissenschaftlicher Beirat berät die Umsetzung des Forschungsprojekts. Die Umsetzung der Studie findet mit Genehmigung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie statt.

Der Ausgangspunkt praxisorientierter Forschung im Kompetenzzentrum sind langjährige Erfahrungen im Präventions- und Interventionsbereich unterschiedlicher Bildungseinrichtungen. Sowohl die pädagogische Beratung von Schulen als auch die zahlreichen Anfragen seitens betroffener Familien begründen den Bedarf an empirischer Fundierung pädagogischen Handelns im Umgang mit antisemitischer Diskriminierung. Dabei ist es dem Kompetenzzentrum wichtig, mit Lehrer*innen ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen zu erfassen, um gezielt unterstützen zu können.

Auf der methodischen Grundlage der qualitativen Sozialforschung finden vertiefende Einzelinterviews, Gruppendiskussionen sowie fallbezogene Praxisgespräche mit Lehrer*innen, Schulpsycholog*innen und weiteren schulbezogenen Akteur*innen statt.

Dabei werden folgende Forschungsfragen bearbeitet:

Welches Verständnis von Antisemitismus bringen Lehrer*innen in den schulischen Alltag ein?
Welche Umgangsweisen praktizieren Lehrer*innen?
Auf welche Unterstützungssysteme greifen Lehrer*innen dabei zurück?
Welche Ansätze und Methoden können Lehrer*innen darin unterstützen, Antisemitismus und Diskriminierungen vorzubeugen und mit Vorfällen umzugehen?
Welche institutionellen Rahmenbedingungen können hierfür geschaffen werden?
Das Ziel der Studie ist eine Bedarfsanalyse in Bezug auf den Umgang mit Antisemitismus unter Berücksichtigung von Handlungsräumen und Strukturen der Institution Schule. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen für die Prävention und Intervention formuliert. Die Perspektive von Lehrer*innen bietet dabei zentrale Einsichten für die Erstellung einer Gesamtstrategie gegen Antisemitismus auf schulischer, struktureller und bildungspolitischer Ebene.
Date: 2018
Abstract: The fight against antisemitism through the means of education should begin from as early an age as possible. Various informal, educational projects exist that work towards this goal, using a number of different methods. However, these projects often operate separately and on an ad hoc basis in educational institutions, hence they lack an overarching concept or idea for the students. This makes the projects less efficient, and their short and long term impact becomes more difficult to evaluate. Generally speaking, Jewish history and religion are not part of the national curriculum in secondary schools. In the rare cases when aspects of Judaism are taught, the main focus is on the Holocaust, which often has a negative and counterproductive effect. For this reason, the main objective of the New World project was to educate students on topics such as Hungary’s role in the Holocaust (which is still not fully accepted by Hungarian society), prejudices, radicalisation and Jewish identity.

With the professional leadership and support of the Tom Lantos Institute, a complex educational project was realised. Its components build on each other, following a single line of thought: it incorporates the performance of the play New World, a subsequent drama-based pedagogical session and finally, 2-3 weeks later, an informal educational class led by the Haver Foundation. Each step of the programme was evaluated using a variety of methods such as mini-interviews, participants’ reports and questionnaires. Following a short literature review, this report intends to give a summary of the concept, structure, conclusions and results of the project. The report is dedicated to participants and leaders of similar initiatives, as well as to a wider audience of individuals interested in the topic.
Author(s): Foster, Stuart
Date: 2013
Date: 2019
Abstract: This report, produced by Professor P. Weller and Dr. I. Foster of the University of Derby, United Kingdom, is based on two phases of research conducted in six OSCE participating States—Belgium, Germany, Greece, Moldova, Poland and the United States of America—between December 2016 and May 2018. The research took various forms, including focus groups, interviews, questionnaires, observations, as well as desk research based on published literature. A detailed bibliography of works consulted is provided in an appendix to the report. The report provides background information about the history of anti-Semitism in each of the countries studied, along with recent statistics concerning reported anti-Semitic incidents in each country. The report does not compare how significant an issue anti-Semitism is in these participating States; rather, it presents an overall pattern of evidence to identify a range of key challenges with at least some relevance for teaching about and addressing anti-Semitism in classroom contexts across the OSCE region as a whole, and thus provides the basis for recommendations that could inform the development of teacher resources to meet those challenges in any OSCE participating State, not just the ones studied for this report. The research has made clear that, while the incidence, frequency and forms of anti-Semitism may vary over time, it remains a reality in OSCE participating States. However, there is relatively little published research on anti-Semitism among young people as such, and even less that is specifically focused on teaching about anti-Semitism and/or addressing it in classroom contexts. Therefore, the primary research that informs this report makes a clear contribution to understanding anti-Semitism as it currently exists in a number of OSCE countries, albeit subject to certain limitations in terms of methodology, which are noted in the report’s appendices.
Author(s): Hoření, Karina
Date: 2018
Abstract: Stereotypy o Romech a Židech v české společnosti. Jaké jsou a jak s nimi pracovat?

Jak funguje vzdělávání proti předsudkům v českých školách a jaké jsou příklady dobré praxe?

Tým ze Sociologického ústavu Akademie věd na datech z posledních let ukázal, jak jsou v české společnosti rozšířené stereotypy o Romech a Židech. Jedním ze zjištění je, že menší předsudky vůči Romům mají lidé, kteří se s nějakými Romy osobně znají.

Škola je jedním z nejdůležitějších míst, kde je možné pozitivně ovlivnit postoje mladých lidí. Tým Ústavu pro studium totalitních režimů se proto ptal učitelů a lektorů, jaké jsou jejich zkušenosti se vzděláváním k toleranci. Nabízíme doporučení, jak pomoci školám efektivně oslabovat předsudky.

Zjistili jsme, že předpokladem úspěchu je spolupráce celé školy. Další úspěšnou strategií je podpora setkávání žáků z různých sociálních skupin. Je rovněž třeba podporovat vzdělávání učitelů tak, aby dokázali ve třídě zvládat debatu o kontroverzních tématech.

Výsledky výzkumu jsme shrnuli do závěrečné zprávy, v níž najdete:

Kvalitativní i kvantitativní shrnutí současné praxe vzdělávání pro toleranci, realizovaných programů a jejich podpory.
Naše doporučení pro donory, jak efektivněji nastavit projektovou podporu, a pro školy a pedagogy, jak s předsudky ve škole lépe pracovat.
Rozsáhlou studii o postojích české společnosti vůči Romům a Židům.

Author(s): Schmack, Yvonne Joy
Date: 2015
Abstract: The thesis examines the relationship between the teaching of Judaism and secondary school pupils’ perceptions of and attitudes to Jews. The study has two distinct contexts. The first is the perpetuation of negative attitudes towards Jews in England, and the second is the study of Judaism within Religious Education (‘curriculum Judaism’). Following an introductory chapter Chapters 2 and 3 analyse attitudinal development and the impact of strategies to challenge misconceptions. Particular reference is made to negative attitudes and behaviours to Jews in contemporary England and the impact of characteristics traditionally attributed to Jews. In Chapter 4 and 5 the context of curriculum Judaism is examined. Through a review of scholarly literature and policy documentation it is argued that the history of curriculum Judaism is unique and has been shaped by factors not conducive to presenting the tradition accurately. It maintains that teachers’ confidence in selecting appropriate content and teaching methods, and in challenging misconceptions, is pivotal for positive attitudinal development. Through a mixed methods approach, qualitative data is gathered from the three sources closest to curriculum Judaism - pupils, teachers and class textbooks. The data analysis in Chapter 7 and 8 contends that teachers often lack both confidence and appropriate knowledge to reflect the integrity of contemporary Judaism. Discussion of the selection and presentation of curriculum content and resources leads on to a consideration of the impact on pupils’ attitudes to Jews, with particular reference to the teaching of the Holocaust as a part of curriculum Judaism. The thesis argues that to meet the demands described above new approaches need to be established which develop teachers’ knowledge, discernment and confidence regarding appropriate content selection; effective learning experiences and strategies to effectively challenge misconceptions and stereotypes which inevitably develop into antisemitism.