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Date: 2016
Abstract: Der Fachkräfteaustausch "Commitment without Borders – Transnational Network against Antisemitism" zwischen Deutschland und der Türkei ist ein Partnerprojekt von KIgA und den Organisationen Toplum Gönüllüleri Vakfi (TOG) und Karakutu („Blackbox“) aus Istanbul. Das Projekt befasst sich mit den unterschiedlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen von historisch-politischer Bildung zum Holocaust und der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus in beiden Ländern. Im gegenseitigen Austausch erkunden Praktiker_innen aus Wissenschaft, außerschulischer Bildung und Gedenkstättenpädagogik die Geschichte und Gegenwart von Vorurteilen, Diskriminierung und politischer Gewalt sowie der Erinnerungskulturen in den jeweiligen nationalen Kontexten. Im Rahmen gemeinsamer Studienreisen, Workshops und Fachtagungen setzen sie sich mit aktuellen Diskursen auseinander, lernen pädagogische Akteure, Ansätze und Methoden kennen und entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien. Erste Ergebnisse aus dem gemeinschaftlichen Lern- und Arbeitsprozess werden in Form der vorliegenden Publikation zugänglich gemacht. Im ersten Kapitel mit dem Titel "Theorie Antisemitismus und Holocaust Education – Hintergründe und Diskurse" vermitteln Projektteilnehmer_innen Einblicke in Diskurse und zeigen die unterschiedlichen gesellschaftlichen Voraussetzungen in der Türkei und in Deutschland auf. Das zweite Kapitel mit dem Titel "Praxis Einblicke in die pädagogische Arbeit" umfasst die Darstellung einiger der Methoden, die im Laufe des Projektes durchgeführt, diskutiert und bearbeitet wurden. Der Auswahl liegt der Wunsch nach Vermittlung einer möglichst großen Diversität von pädagogische-didaktischen Zugängen wie auch inhaltlichen Bezügen des Themenfelds zugrunde. Das dritte Kapitel mit dem Titel "Reflexionen Rückblicke auf das Projekt und Ausblicke in die Zukunft" bezieht sich auf den diskursiven und produktiven Charakter des Projekts. Es spiegelt die kritischen Reflexionen und intensiven Diskussionen zu den im Laufe des Projektes vorgestellten, angedachten und besprochenen Inhalten und gibt somit einen vertieften Einblick in die partnerschaftliche Arbeit und den intensiven Austausch. Die Publikation schließt mit einem Serviceteil, in dem sich die Projektpartner in beiden Ländern vorstellen.
Author(s): Feldman, David
Date: 2018
Author(s): Feldman, David
Date: 2018
Author(s): Feldman, David
Date: 2018
Date: 1991
Abstract: We recently addressed the following statement and questions on the strength and nature of anti-Semitism in the 1990s to a number of Jews and non-Jews throughout the world:

Talk of a ‘revival’ or ‘resurgence’ of anti-Semitism is now commonplace. This seems to be the result of developments in the former USSR and in Eastern and Central Europe since 1989, but also of increasing reports of anti-Semitic incidents taking place throughout Western Europe and similar problems emerging in North America, South America, Australia and South Africa.
1) How serious is the recent ‘resurgence’ of anti-Semitism? Is this in any sense a global phenomenon? Is talk of a ‘revival of antisemitism’ justified?
2) What are in your view the most important contemporary manifestations of anti-Semitism? Should anti-Semitism still mainly be seen as a phenomenon of extreme right- and left-wing politics and ideology, or is contemporary anti-Semitism more seriously present in popular culture, within political and social élites, in the school playground?
3) What role, if any, do you think the conflict between Israel and the Arab world is playing in fostering anti-Jewish sentiment? How important is the emergence of Islamic fundamentalism in this context? To what extent is anti-Semitism today taking the guise of anti-Zionism?
4) Finally, if there is indeed an upsurge in antiswemitism, what do you think are its major causes? What part is nationalism, particularly in the Commonwealth of Independent States and in Eastern and Central Europe, playing in causing or exacerbating contemporary anti-Semitism? Do you agree that there was until recently a post-Holocaust taboo on anti-Semitism that has now been lifted?